iKANTINE / INFO

UNSER PRESSE-ARCHIV

In unserem Pressearchiv haben wir alle Meldungen und Pressemitteilungen der letzten Jahre in chronologischer Reihenfolge zum nachlesen zusammengestellt.

iKantine-Macher stellen Stadthäger Politikern Projekt vor / Außerdem im Ausschuss: Drängen auf Hochwasserschutz

14.11.2020

Vom Start-up zum erfolgreichen Unternehmen: Schauplatz und Infrastruktur für ihre Ambitionen sollen Firmengründer und kreative Köpfe im Innovationspark Schaumburg finden. Das ist zumindest das Ziel von Sven Rickes, Inhaber des Areals an der Gubener Straße. 28 Mieter haben sich inzwischen in den Hallen und auf der Freifläche angesiedelt, auch der Co-Working-Space „iKantine “ werde gut nachgefragt. Das Gründerzentrum mit Einzelbüros soll im ersten Quartal des kommenden Jahres realisiert werden.

iKantine-Macher stellen Stadthäger Politikern Projekt vor / Außerdem im Ausschuss: Drängen auf Hochwasserschutz

24.09.2020

STADTHAGEN.
An ungewöhnchem Ort hat jetzt der Wirtchaftsausschuss der Stadt Stadthagen getagt. Die Mitglieder hatten sich auf das hemalige Alcatel-Gelände begeben, das der Klever Investor Sven Rickes übemomen hat. Mittendrin betreibt er zusammen mit der Weserbergland AG die iKantine, eine Art Gemeinschaftsbüro für digital-Arbeiter.

Der städtische Wirtschaftsförderer Lars Masurek und Nina Mersmann von der Weserbergland AG übernahmen die Aufgabe, den Mitgliedern des Ausschusses die Idee eines solchen „Coworking Space“ näher zu bringen. Masurek zeigte sich zunächst zufrieden mit dem Fortschritt, den das Projekt gemacht hat: „Vor ein paar Jahren habe ich hier noch offene Wände gesehen.“ Jetzt gehe es darum, die Idee „mit Leben zu füllen“.

Derartige Einrichtungen seien bislang eher in Städten als im ländlichen Raum zuhause. Mit „Schreibtisch, WLAN und los!‘ umriss Masurek die Idee eines Coworking Space, bei der Büroraum je nach Bedarf angemietet wird. Grundsätzlich sei der Trend zur Digitalisierung, der fast alle Bereiche des Lebens erfasst hat, eine „Chance zur Standortentewicklung“, meinte Masurek. Wenn die Infrastruktur stimme, müssten viele Arbeitnehmer „nicht mehr wegen ihres Jobs in Städte pendeln“.

So werde die „Innovationskraft der heimischen Wirtschaft“ gestärkt. Eine „Keimzelle“ wie die iKantine sei aber auch aus psychologischer Sicht wichtig für eine Stadt wie Stadthagen: „So etwas erzeugt Aufbruchstimmung.“ Nina Mersmann von der Weserbergland AG hat mit einem kleinen Team die Aufgabe, die iKantine voranzubringen, die Vermietung der Räume verbleibt bei Sven Rickes‘ Firma Compa. In der Weserbergland AG bündelt sich die Wirtschaftsförderung der Kreise Schaumburg, Hameln-Pyrmont und Holzminden.

Die Stadthäger Einrichtung könne man durchaus als „Prototypen für den ländlichen Raum“ sehen, erklärte Mersmann. Wer einen Büroplatz für einen Monat buche, zahle 159 Euro, sagte sie, es gebe aber auch genug Platz für Tagungen und Konferenzen. Jan-Philipp Beck (SPD) lob-te den Fortschritt auf dem Ge-lände: „Hier ist viel entstanden.“ Dies sei aber siehe noch nicht „das Ende der Entwicklung“. Vor allem politisch müssten jetzt einige Pflöcke eingeschlagen werden. Beck spielte auf ungeklärte Frage beim Hochwasserschutz an und forderte die Stadtverwaltung auf, einen Vorschlag vorzulegen, wie das Problem gelöst werden kann.

Die CDU werde das Projekt iKantine weiter positiv begleiten, sagte Sprecher Andreas Ahnefeld. Er schloss sich Becks Bemerkung zum Hochwasserschutz an: „Wir müssen die Entwicklung vorantreiben.“ ab

Ehemaliges Alcatel-Gelände - Gewerbepark in Stadthagen durch Sprayer verschönert

Schaumburger Nachrichten - 14:43 Uhr / 15.09.2020

Der Gewerbepark in Stadthagen hat einen neuen Anstrich bekommen – im wahrsten Sinne des Wortes. Dort haben sich jetzt Sprayer mit ihren Kunstwerken verewigt. Die i-Kantine hat einen neuen Anstrich bekommen.  Quelle: Roger Grabowski

Stadthagen

Sprayer sind kürzlich auf dem ehemaligen Alcatel-Gelände unterwegs gewesen. Und das völlig legal: Sie sollten die Außenfassade der i-Kantine verschönern. Die Wand des Gebäudes an der Gubener Straße ist kaum wiederzuerkennen.

Bei der ersten Begehung des Geländes hatten sich die Künstler „Masterarts“ aus Hannover bereits für ein Motiv rund um „Alice im Wunderland“ entschieden. Den Kontakt zur Sprayer-Gruppe hatte Jan-Hendrik Sennholz hergestellt, der auf dem Gelände häufig als Veranstaltungstechniker arbeitet. Acht Künstler machten sich ans Werk.

Von Grinsekatze bis Herzogin

Die 135 Meter lange und vier Meter hohe Fläche zieren nun unter anderem Grinsekatze und Herzogin. 150 Spraydosen hatte dafür Thorsten Steinweg, Verwalter des Gewerbeparks, bestellt.

Büsching Street Band tritt bei Summer of Lovers“ auf

Solokünstler und Jugendchor

Mit der Stadthäger Büsching Street Band hat das zweite Konzert der Reihe „Summer of Lovers“ sofort Fahrt aufgenommen. Andreas Meyer gelang es mit seiner Formation, den richtigen Sound zu finden, um den Grund vergessen zu lassen, warum auf dem großen Gelände im Industriepark an der Gubener Straße kein Festival vor einem riesigen Publikum stattfand. Corona zwang in die Halle, Corona beschränkte die Zuhörerzahl, Corona ließ aber auch die Idee aufblühen, das gut besuchte Konzert als Stream anzubieten. Schnelle Wechsel auf der Bühne, knappe Moderation und ein grelles Lichterspektakel sorgten für eine perfekte Dramaturgie.

Selbst eine große Formation wie der Schaumburger Jugendchor unter der Leitung von Steffi Feindt löste sich aus den Fesseln des Chorgesangs. Ihr „Thanks for the Music“ könnte als Motto am Lichterhimmel gestanden haben. Bekannte Gesichter der Schaumburger Musikszene waren in unterschiedlichen Formationen zu erleben, etwa die Gitarristen Christoph von Storch oder Olli Schröder. Der Starreigen reichte durch Sängerin Carlotta Truman mit „Good times, bad times“ bis zur ESC-Marge. In Stadthagen wurde die Musikerin zur ungestümen Rocklady. Sera Eke zeigte in „A whiter shade of pale“, was eine Performance im Rampenlicht durch Tanz und theatralisches Gespür ausmachen kann.

Später faszinierte sie als bewusst überspannt agierende Tänzerin wie eine Schattenfigur für Felicitas Breest mit „Alfie“. Phill Edwards, der großartige schwarze Sänger aus den USA, war mit dem Ensemble „Santana Set“ zu hören. „Black Magic Women“ hat in diesen Tagen an Glanz und Bedeutung noch gewonnen. Aber es gab im großen Musikkino kein Abkanzeln der Rassisten und Nationalisten. Die Songs, überwiegend aus den. siebziger Jahren, entfalten ihre eigene Wirkung und gehen den Engstirnigen und Hartherigen auch ohne Sermon oder Beipackzettel auf die Nerven. Eben noch von Rockmusiker Richie Arndt und Band mächtig durchgeschüttelt, ließ Steffi Feindt es als Sängerin sanfter angehen mit dem Song „What the world needs now“. Beim Finale waren alle Akteure im Rampenlicht zu erleben.

„Let it be“ mit einem Hauch von nostalgiefreier Selbstironie führte Das große Fi-nale des zweiten „Summer of Lovers, Konzerts steigt mit „Let iOhr“. zu Stürmen der Begeisterung, es hielt nun wirklich niemanden mehr auf den Stühlen. Der Applaus galt auch dem Team um Organisator George Kochbeck und den zahlreichen Sponsoren. Eine Klangfabrik dieser Qualität, wo feilher Kabelmetall und Alcatel die Markenzeichen waren, das weckt Erinnerungen an alte Zeiten in der bald 800 Jahre jungen Kreisstadt. FOTO: VHS

„iKantine“ im Innovationspark Stadthagen sucht noch Firmen und Start-ups

Schaumburger Nachrichten - 10:00 Uhr / 23.08.2020

Jessica Lietzau, Wirtschaftsförderin für Stadthagen, will die „iKantine“ auf dem Gelände des Innovationsparks an der Gubener Straße möglichst schnell zum Laufen bringen. Eine erfolgreiche Wirtschaft sei schließlich der Treiber für eine Stadt.

Bruno Höwelkröger, Lisa Schichtel, Nina Mersmann und Jessica Lietzau in der iKantine an der Gubener Straße. Quelle: jemi

Stadthagen
Stephan Kappmeier und Gökhan Sayim sind Filmemacher und arbeiten derzeit in der „iKantine“ auf dem Gelände des Innovationsparks an der Gubener Straße.

„Wir sind an keinen Standort gebunden, beruflich aber eigentlich in Hamburg und Hannover verortet“, sagt Sayim. Das Potenzial der Räume in Stadthagen hätten sie jedoch sofort für sich entdeckt. Der Austausch mit anderen Berufsgruppen habe die beiden schon auf zahlreiche neue Themen gebracht. „Man lernt hier einfach viele neue und tolle Leute kennen.“ Die „iKantine“ sei mittlerweile ein Ankerpunkt für sie.

„iKantine“ soll schnell anlaufen

Das hört Jessica Lietzau gern. Die Wirtschaftsförderin für Stadthagen möchte so schnell wie möglich die „iKantine“ zum Laufen bringen, denn sie glaubt, dass sie durchaus gewinnbringende Effekte für Stadthagens Wirtschaft haben kann. „Wir wollen nicht nur neue Firmen gewinnen, sondern auch unbedingt bestehende Unternehmen stärken“, sagt Lietzau.

Eine erfolgreiche Wirtschaft sei schließlich der Treiber für eine Stadt. Es sei wichtig, Fachkräfte in Stadthagen anzusiedeln und zu binden. Auch für junge Menschen müsse Stadthagen als Arbeitsstandort attraktiv sein, damit diese nach dem Studium oder Ausbildung zurückkommen.

Corona macht Vernetzung schwieriger

Damit Unternehmer und Start-ups überhaupt auf die „iKantine“ aufmerksam werden und kennenlernen, kümmert sich derzeit die Agentur Weserbergland AG um das Knüpfen von Kontakten. „Wir wollen die Coworkingfläche mit Leben füllen, in Zeiten von Corona ist das allerdings etwas schwieriger als sonst“, meint Thomas Kexel vom Weserbergland-Vorstand. Schließlich könnten nicht alle Veranstaltungen wie geplant stattfinden.

Aber er und sein Team hätten einen guten Mittelweg gefunden und viele Veranstaltungen seien auch online möglich gewesen. Die Weserbergland AG sei gut vernetzt und deshalb habe es seit Projektstart Anfang Juni schon viele erfolgversprechende Gespräche gegeben. Auch die Stadt sei sehr engagiert und habe sich für die MItarbeiter der Weserbergland AG in die Räume eingemietet.

Netzwerke und Kooperationen

Kexel und seine beiden Mitarbeiterinnen Nina Mersmann und Lisa Schichtel sind davon überzeugt, dass Arbeiten in einer gemeinschaftlichen Atmosphäre Lösungen bringen kann, die es im gewohnten Umfeld nicht gegeben hätte.

Die Filmemacher Stephan Kappmeier und Gökhan Sayim arbeiten auf der Coworkingfläche.

„Es geht in erster Linie um geistige und wirtschaftliche Vernetzung“, so Mersmann. Die Teilnehmer würden sich im Innovationspark regelmäßig treffen. Man erhalte Zuspruch und der Horizont werde erweitert. „Wir sind davon überzeugt, dass Netzwerke und Kooperationen mehr bringen als Konkurrenz.“ Das finden auch Kappmeier und Sayim. „Die Impulse bringen einen weiter.“ Und es klappe immer wieder, andere Leute mitzuziehen.

Zum Herbst haben weitere Unternehmen zugesagt

„Ich wünsche mir für Stadthagen, der ein guter Wirtschaftsstandort ist, dass viele Unternehmen Mut beweisen und sich für neue Arbeitskonzepte öffnen“, erläutert Lietzau. Sie hofft, dass sich die neue Form der Arbeit bald etablieren wird.

Die „iKantine“ beweise, dass es auch in ländlichen Strukturen modern zugehe. Für den Herbst hätten weitere Unternehmen zugesagt, sagt Kexel. Dabei könne es sich dann um sogenannte Ankermieter handeln. von Jennifer Minke-Beil

„iKantine“ im Innovationspark Stadthagen sucht noch Firmen und Start-ups

Schaumburger Nachrichten - 12:55 Uhr / 02.08.2020

Die Siebziger im Mittelpunkt: Beim ersten der drei „Summer of Lovers“-Konzerte im Innovationspark Stadthagen haben die Schaumburger All Stars für Begeisterungsstürme gesorgt. 75 Menschen konnten das Konzert gemäß der Corona-Auflagen live im Saal erleben. Die Resonanz auf den Livestream im Netz zeigte jedoch Luft nach oben.

Stadthagen
Ein kraftvolles (Über-)Lebenszeichen hat die heimisches Musikszene mit dem ersten von drei „Summer of Lovers“-Konzerten abgeliefert. Wie angekündigt, inszenierte das rund zwanzigköpfige Ensemble der „Schaumburger All Stars“, unter Leitung von Komponist und Produzent George Kochbeck, eine mehr als zweistündige Rock-Revue im Innovationspark Stadthagen.
Zeitgleich zur Live-Aufführung vor Publikum bestand erstmals die Möglichkeit, das von Radio-Legende Ecki Stieg moderierte Musik-Ereignis als kostenpflichtigen Live-Stream über das Internet oder in der zur Lounge umfunktionierten Kantine des Innovations-Parks über mehrere Großbildschirme zu verfolgen.

Konzertreihe als Ersatz für Open-Air

Konzipiert sind die insgesamt drei Konzerte als Ersatz für die ursprünglich Ende August geplante Neuauflage des „Summer of Lovers“-Open-Air auf den Bückeburger Kronenwerken, die wie so viele andere Veranstaltungen der Corona-Pandemie zum Opfer fiel.Dabei soll gemäß des Mottos „Let it be 70s“ der musikalische Fokus nicht – wie im vergangenen Jahr – auf das legendäre Woodstock-Open-Air sondern auf das Folgejahrzehnt, die Ära der Schlaghosen, des Disco-Fiebers und der musikalisch wie kulturell so schrillen, grellen und schrägen Visionen gerichtet sein.

Von Morricone bis David Bowie

Ähnlich wie schon beim 2019er Open Air hatte sich Veranstalter Kochbeck für die drei – vom Programm gänzlich unterschiedlichen – Konzerte zahlreiche Klassiker, aber auch den einen oder anderen unbekannten Song herausgesucht. Das Ensemble eröffnete dabei – in Reminiszenz an den gerade verstorbenen Filmkomponisten Ennio Morricone – mit einer Melodie aus Sergio Leones „Spiel mir das Lied vom Tod“ von 1973. Mit „The chain“ interpretierten die „Schaumburger All Stars“ ein vergleichsweise wenig bekanntes Stück aus Fleetwood Macs erfolgreichstem Album „Rumours“. Sängerin Sera Eke gab eine ungemein intensive Version von Shirley Basseys „Diamonds are forever“ aus dem James Bond „Diamantenfieber“, während Sabine Bulthaup für „Rock’n’Roll Suicide“ den Part von David Bowie einnahm. „Voice of Germany“-Finalist René Nocon lieferte eine Gänsehaut-Version der The-Who-Ballade „Behind blue eyes“.

Kein Platz frei geblieben

Mit 75 begeisterten Besuchern war die gemäß der geltenden Auflagen zur Verfügung stehende Kapazität der Veranstaltungshalle komplett ausgeschöpft. Auch in der Lounge vor den Bildschirmen blieb kaum ein Platz frei. Deutlich weniger Begeisterung dürfte bei den Veranstaltern die Zahl der Konzertteilnehmer über das Internet ausgelöst haben. Hier sei für die beiden Folgetermine noch „Luft nach oben“, meinte Kochbeck.

Die nächsten beiden Konzerte der „Schaumburger All Stars“ finden am 28. August und am 25. September jeweils wieder ab 20.15 Uhr statt. Tickets sind erhältlich unter www.summer-of-lovers.de.
von Johannes Pietsch

Drei Shows "Summer of Lovers" startet heute im Innovationspark in Stadthagen

Schaumburger Nachrichten - 09:45 Uhr / 30.07.2020

Es wird ein „Summer of Lovers“ in Stadthagen – denn unter diesem Motto startet am heutigen Freitag die erste von drei Konzertshows im Innovationspark an der Gubener Straße. Der Clou: Die Konzerte sind nicht nur live vor Ort sondern auch im Internet zu verfolgen.

Akteure und Sponsoren freuen sich auf drei Konzerte „Summer of Lovers“. Quelle: sk

Stadthagen
Im Innovationspark an der Gubener Straße (ehemaliges Alcatel-Gelände) bieten 17 Musiker der heimischen Rock-Popszene, – die Schaumburger Allstars und Gäste – am Freitag Songs aus dem Beginn der siebziger Jahre. Um 20.15 Uhr startet die erste von drei Shows, die jeweils bestückt mit anderen Künstlern sind.

Die Konzertrevue ist für 90 Gäste vor Ort in Halle 3 zu erleben. Tickets gibt es aus-schließlich über die Homepage www.summer-of-lovers.de. Dies gilt auch für die beiden weiteren Varianten des Konzertes: In der Etage über dem Konzertort, in einer gemütlichen Lounge, wird die Show auf eine große Leinwand übertragen – und per Streaming gelangt sie live auf den heimischen Bildschirm. Das gilt auch für die Konzerte am 28. August und 25. September.

Vor Ort oder im Internet zu sehen

„Summer of Lovers“ ist Musikfans aus dem vergangenen Jahr in Erinnerung. Das Motto hatte eine eintägige Konzertshow in Bückeburg überschrieben, die das Woodstock-Feeling von 1968 aufleben ließ. Die Corona-Pandemie gießt einen erneuten „Summer of Lovers“ in die beschriebene neue Form als Hybrid-Konzert, sprich es ist sowohl vor Ort als auch im Internet zu erleben.

Mit dem Format will Musiker und Organisator Georg Kochbeck den Schaumburger Künstlern, die wie alle Kollegen wegen der Corona-Pandemie derzeit ihren Job nicht machen und kein Geld verdienen können, eine Auftrittsmöglichkeit schaffen. Das Konzert mit aufwendiger Ton- und Lichttechnik ist nur möglich, weil an die 20 Sponsoren das Event unterstützen, unter anderem die Schaumburger Landschaft und die Sparkasse Schaumburg. Für alle, die das morgige Konzert vor Ort besuchen, stiftet Dieter F. Kindermann (Das Versicherungshaus) hochwertige FFP-2-Masken. Dass die Show trotz Corona-Auflagen lustig wird, betonte Moderator Ecki Stieg bei einem Treffen mit den Sponsoren. Der Konzertraum wird mit vorschriftsmäßigem Abstand bestuhlt. Nach dem Hinsetzen kann jeder seine Schutzmaske abnehmen – und wenn die Stimmung in die Beine geht, „auf dem Stuhl tanzen“. sk

Summer-of-Lovers-Festival findet live in Stadthagen und online statt

Schaumburger Nachrichten - 12:24 Uhr / 08.07.2020

Das Summer-of-Lovers-Festival findet in diesem Jahr live in Stadthagen und online statt. Das hat Organisator George Kochbeck verraten. An drei Terminen können Musikliebhaber einer Band aus Schaumburger All-Stars mit wechselnden Special Guests lauschen.

Bückeburg
Fragt man heimische Musikfans nach dem Live-Höhepunkt des vergangenen Jahres, so dürfte bei vielen die Antwort klar sein: Das Summer of Lovers. Im August 2019 sorgte das von dem Wölpinghausener Komponisten und Musiker George Kochbeck organisierte Woodstock-Revival-Open-Air auf dem Gelände der Kronenwerke Bückeburg bei rund 2000 Besuchern für grenzenlose Begeisterung.

Fortsetzung von „Summer of Lovers“ gestaltet sich zuerst schwierig

Schnell begannen daher die Planungen für eine Neuauflage, die im Spätsommer dieses Jahres an gleicher Stelle über die Bühne gehen und in erster Linie die Musik der 70er Jahre zum Schwerpunkt haben sollte. Daraus wird jedoch – das steht nach dem bundesweiten Verbot von Großveranstaltungen bis einschließlich Oktober unumstößlich fest – nichts werden. Stattdessen wird es an drei Terminen unter dem Motto „Summer of Lovers“ Konzerte geben, die sowohl live vor Ort als auch parallel über das Internet erlebt werden können.

Live vor Ort und online: ein Hybrid-Konzert

„Ein Open Air in der Form wie vergangenes Jahr ist angesichts der geltenden Vorschriften und Einschränkungen schlicht und einfach nicht machbar“, zieht Organisator George Kochbeck nüchtern die Konsequenz aus der derzeit geltenden Corona-Rechtslage. „Selbst wenn wir die Veranstaltung genehmigt bekämen, wäre sie angesichts der geringen Zahl von Zuschauern, die auf das Gelände dürfte, sinnlos.“ Zugleich wollte Kochbeck aber auch keinesfalls auf die Schiene der vor allem in den Monaten der besonders rigiden Einschränkungen populär gewordenen Wohnzimmer-Konzerte aufspringen.

„Die haben aus meiner Sicht völlig Überhand genommen, sodass die meisten Leute ihrer inzwischen überdrüssig sind.“ Die Lösung für die Frage einer Fortsetzung des „Summer of Lovers“ begegnete ihm in Form einer Veranstaltung seines Freundes und Künstlerkollegen Desimo alias Detlef Simon in Hannover, die sowohl live vor Publikum aufgeführt als auch – gegen Geld – über das Internet übertragen wurde – ein Konzept, welches beispielsweise in den USA seit Beginn der Corona-Krise schon länger Erfolge feiert.

Band aus Schaumburger All-Stars mit wechselnden Special Guests

Genau nach diesem Prinzip werden nun an drei Terminen „Summer of Lovers“-Konzerte stattfinden. Am 31. Juli, am 28. August und am 25. September wird jeweils ab 20.15 Uhr eine Band aus Schaumburger All-Stars mit wechselnden Special Guests eine Rock-Revue unter dem Motto „Let it be 70s“ zur Aufführung bringen. Die feste Backing Band bilden dabei Alex Wenn (Schlagzeug), Sven Rickes (Gesang), Tanja Tempel (Gesang), Stephan Winkelhake (Keyboard), Sera Eke (Gesang), Sabine Bulthaup (Gesang), Matthias Tempel (Schlagzeug), Olli Schröder (Gitarre), Martin „Wunz“ Hohmeier (Bass), Paul Tempel (Schlagzeug), René Nocon (Gesang), Rouven Tyler (Gesang), Ecki Stieg (Gesang), Christoph von Storch (Gesang), Peter Burrack (Bass), Jens Petersen (Gitarre), Daniel Durst (Gesang), Henner Malecha (Bass) und George Kochbeck selbst.

Konzerte im Innovationsparks Schaumburg

Alle drei Termine werden ein komplett unterschiedliches Programm beinhalten. Gespielt werden die Konzerte in der Lagerhalle 3 des Innovationsparks Schaumburg (IPS) in Stadthagen. Dort kann eine bestimmte Zahl von Zuschauern unter Einhaltung der Corona-bedingten Hygiene-Vorschriften die Konzerte live vor Ort verfolgen. Zugleich kann man am heimischen Bildschirm per Internet-Stream dabei sein. Wichtig:Im vergangenen Sommer sorgte das Woodstock-Revival-Open-Air „Summer of Lovers“ in Bückeburg für große Begeisterung. Als Fortsetzung finden in diesem Sommer drei Veranstaltungen als Live-Konzert und zugleich als Internet-Stream statt.

Konzerte werden nicht aufgezeichnet

Wer den kostenpflichtigen Live-Stream verpasst, hat anschließend keine Möglichkeit mehr, die Summer-of-Lovers-Auftritte anderweitig zu Gesicht zu bekommen. „Die Konzerte werden hinterher nicht bei Youtube oder irgend einer anderen Plattform auftauchen“, betont Kochbeck. Als dritte Möglichkeit bietet sich das sogenannte Lounge-Ticket an: Nutzer dieser Option können die Konzerte exklusiv bei Fingerfood und Getränken in der Lounge auf dem Coworkingspace des IPS-Innovationsparks Schaumburg auf der Beamerwand verfolgen, natürlich auch unter Einhaltung aller Corona-Bedingungen.

Alle notwendigen Informationen, insbesondere zum Ticketkauf, gibt es im Internet unter https://summer-of-lovers.de/
von Johannes Pietsch

18 Musiker im Innovationspark

Schaumburger Nachrichten - 10:29 Uhr / 04.07.2020

18 Musiker im Innovationspark Stadthagen: Die frühen Siebziger rocken

Das ist möglich in Corona-Zeiten: 18 Schaumburger Musiker und Gäste aus der Rockszene geben am Freitag, 31. Juli, ein Konzert mit Musik aus den frühen siebziger Jahren – in der Lagerhalle 3 im Innovationspark an der Gubener Straße. Das Konzert beginnt um 20.15 Uhr und ist für etwa 100 Besucher direkt vor der Bühne zu erleben.

Stadthagen
Alle anderen können es zeitgleich gestreamt am eigenen Bildschirm oder auf einer Beamerleinwand am Konzertort genießen.

Der Wölpinghäuser Musikproduzent George Kochbeck organisiert das Event, dem zwei weitere folgen sollen, am 28. August und 25. September. Geplant war eigentlich ein zweites Festival „Summer of Lovers“ – das Erste fand 2019 mit großem Erfolg in Bückeburg statt –, was wegen der Corona-Pandemie nicht möglich ist. Nun gibt es eine gestreamte Rock-Revue verteilt auf mehrere 1,5-stündige Konzerte. Stand im vergangenen Jahr die Musik das legendären Woodstock-Festivals im Jahr 1969 im Mittelpunkt, sind es jetzt die frühen siebziger Jahre. „Let it be 70s“ heißt das Motto des diesjährigen „Summer of Lovers“. Zuhören sind Hits der frühen Siebziger, noch nicht dabei ist also der Glamrock. 1970 haben zum Beispiel die Beatles ihr Album „Let it be“ herausgebracht“. „Tiny Dancer“ von Elton John ist zu hören, aber auch der deutsche Schlagerhit „Wunder gibt es immer wieder“, den Katja Ebstein sang.

18 Schaumburger Allstars aus der Rockszene und präsentieren die Songs. Wer live dabei sein will, kann online Tickets in drei Kategorien erwerben und zwar auf der Homepage www.summer-of-lovers.de. Bezahlt wird per Bankeinzug oder PayPal. Übersendet wird dann ein individueller Zugangscode zum Live-Streaming.

Von 9,99 Euro bis 24,99 Euro

Das Stream-Ticket kostet 9,99 Euro und ermöglicht das Anschauen des Konzerts auf dem eigenen Bildschirm – vielleicht mit Freunden.

Mit dem Live-Ticket für 24,99 Euro ist man vor Ort mit dabei und kann alle Künstler auf der Bühne miterleben.

Das Lounge-Ticket für ebenfalls 24,99 Euro ermöglicht einen Platz in der Lounge auf Coworkingspace im Innovationspark – in der Kantine. Hier kann bei Fingerfood und Getränken das ganze Event an einer großen Beamer-Wand oder am Fernseher in der Lounge verfolgt werden. In allen Fällen gelten die Corona-Bestimmungen. Zum Konzertbesuch muss der Personalausweis mitgebracht werden.

Die Location für das Event hat Bürgermeister Oliver Theiß vermittelt. Sven Rickes, Betreiber des Innovationsparks, nimmt für die 300 Quadratmeter große Halle keine Miete. Die Video-Technik betreut Porta Sound Minden. Für den Ton zeichnen George Kochbeck und sein Hamburger Kollege Sven Treesz verantwortlich, für das Licht sorgt Oliver Roth.

Das Konzert wird unter anderem gefördert von der Schaumburger Landschaft und der Sparkasse Schaumburg.

COMPA Logistik und Gewerbepark GmbH kommt mit „iKantine“ zur Regionalschau

Schaumburger Nachrichten - 22:15 Uhr / 11.06.2020

Nach längerer Anlaufphase nimmt der „Coworking Space“ im Innovationspark in Stadthagen nun seinen Betrieb auf. Auslöser dafür ist die Anfang Juni erfolgte Genehmigung von Fördergeld für zweieindrittel Personalstellen durch die NBank.

COMPA Logistik und Gewerbepark GmbH kommt mit „iKantine“ zur Regionalschau

Schaumburger Nachrichten - 15:02 Uhr / 06.03.2020

Zwei Standorte hat die COMPA Logistik und Gewerbepark GmbH in Stadthagen – darunter der sogenannte Innovationspark mit dem Co-Working-Space „iKantine“. Genau diese wird bei dem Unternehmen auch auf der Schaumburger Regionalschau im Mittelpunkt stehen.

Coworking Space in Stadthagen verzögert sich um ein halbes Jahr

Schaumburger Nachrichten - 15:52 Uhr / 20.02.2020

Wenn es nach den eigentlichen Planungen geht, sollte der „Coworking Space“ im Innovationspark in Stadthagen schon seit September geöffnet sein. Doch wie jetzt bekannt wurde, verzögert sich der Beginn noch bis April. Der Grund: Die Bewilligung der Fördergelder zieht sich hin.

So sieht der neue Coworking-Space für Stadthagen aus

Schaumburger Nachrichten - 17:29 Uhr / 17.09.2019

Der Coworking Space im Gewerbepark an der Gubener Straße in Stadthagen ist an den Start gegangen. Anlass für den Auftakt war die gemeinsame Veranstaltung der Wirtschaftsgespräche Stadthagen und der 10. Unternehmer-Matinée der Weserbergland AG mit rund 120 Gästen im ehemaligen Alcatel-Gebäude.

Coworking space: Probleme mit Brandschutz

Schaumburger Nachrichten - 17:10 Uhr / 26.03.2019

Es zieht sich hin: Erneut sind Probleme mit dem Brandschutz der Grund für eine weitere Verzögerung des im Stadthäger Gewerbepark an der Gubener Straße geplanten „Coworking Space“.

Innovationspark "Coworking space" soll im Februar starten

Schaumburger Nachrichten - 17:10 Uhr / 03.01.2019

Der im Gewerbepark an der Gubener Straße in Stadthagen geplante „Coworking space“ soll in der zweiten Februarwoche eröffnen. Das hat Sven Rickes, Geschäftsführer der Compa Logistik  mitgeteilt.

Brandschutz bereitet Probleme

Schaumburger Nachrichten - 17:01 Uhr / 06.11.2018

Die Eröffnung des geplanten „Coworking space“ im Gewerbepark an der Gubener Straße in Stadthagen verschiebt sich um etwa ein Vierteljahr. Grund dafür ist eine Verzögerung beim Brandschutzkonzept.

"Coworking space" soll im Oktober starten

Schaumburger Nachrichten - 15:49 Uhr / 08.06.2018

Das im Gewerbepark an der Gubener Straße geplante  „Coworking space“ soll am 1. Oktober eröffnet werden. Das hat Sven Rickes dem Wirtschaftsausschuss des Stadthäger Rates vor Ort angekündigt.

Junge kreative Menschen locken

Schaumburger Nachrichten - 19:38 Uhr / 27.02.2018

Junge kreative Menschen in die Kreisstadt locken, das ist ein Ziel von Sven Rickes, der bei den Wirtschaftsgesprächen im Gewerbepark an der Gubener Straße in Stadthagen seine Pläne für das Gelände vorstellte. Das Areal soll laut Rickes künftig als „Innovationspark Schaumburg“ firmieren.

Stadthagens neues Szene-Viertel

Schaumburger Nachrichten - 19:38 Uhr / 27.02.2018

Ungewöhnlich für Stadthäger Verhältnisse: Ganz überwiegend junge Leute im Alter zwischen 20 und 30 Jahren sind zum zweiten Standortdialog auf dem Gewerbepark Schaumburg an der Gubener Straße gekommen. Insgesamt waren gut 40 Besucher der Einladung gefolgt, darunter Bürgermeister Oliver Theiß.

Große Pläne für die Gubener Straße

Schaumburger Nachrichten - 19:38 Uhr / 27.02.2018

Schon in diesem Jahr soll im „Innovationspark Schaumburg“ auf dem früheren Alcatel-Gelände an der Gubener Straße ein sogennanter „Coworking Space“ entstehen. Doch die Vision von Geschäftsführer Sven Rickes von der Betreiberfirma Compa Logistik&Gewerbepark geht noch viel weiter.

Stadthäger Wirtschaft

Schaumburger Nachrichten - 18:05 Uhr / 19.05.2017

Der Gewerbepark Schaumburg auf dem früheren Alcatel-Gelände an der Gubener Straße hat seinen Eigentümer gewechselt. Die Cream GmbH mit Sitz in Kleve hat die gesamte Immobilie vom Inhaber der Gewerbepark Schaumburg GbR, Tobias Franke (Auhagen), erworben.

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